Katrin Hill setzt sich für die bolivianische Bildung ein

Spenden für Bolivien2010 hattte ich das Glück 3 Monate lang durch Chile, Bolivien und Peru reisen zu dürfen. Statt eigentlich geplanten 3 Wochen verbrachte ich mehr als 5 Wochen in Bolivien und lernte das Land und die Leute kennen so wie sie heute in einem Land leben, welches in dem schreckliche Armut und wenig Reichtum herrschen. Ich habe das schöne Tourismusleben im Dschungel mitbekommen, wo ich mit den pinken Fluss-Delfinen schwimmen konnte und nur die Mücken uns geplagt haben.
Ich habe den atemberaubenden Sonnenuntergang auf der Sonneninsel erlebt auf dem Titikaka See und habe den Flamingos in der Salzwüste zugesehen. Immer wieder wurde uns jedoch die Armut des Landes vor Augen geführt. In Potosi konnte ich nach einer Stunde im Bergwerk eine ganze Woche nicht ordentlich atmen, in den Städten liefen Bettler mit offenen Wunden umher und an jeder Ecke wurde gefeilscht.


Spanischunterricht der es in sich hat

In Sucre – der Hauptstadt Boliviens – entschied ich mich 1 Woche lang meine Spanisch-Kenntnisse aufzubessern. Nach einigem Suchen entschied ich mich für die Fenix Language School, die damals noch sehr neu war. 1 Woche, insgesamt 20 Stunden, hatte ich Einzelunterricht mit Tatiana. Da ich bereits gut sprechen konnte, konzentrierten wir uns auf das Gespräch und sie korrigierte mich bei Fehlern. So war es, dass wir uns gegenseitig Geschichten aus unserem Leben erzählten. Wir gingen auf den Hexenmarkt in Sucre und Tatiana erzählte mir von Traditionen, der Geschichte und schwierigen Zeiten.

Die Schule organisierte sportliche Aktivitäten wie Volleyball und wir hatten einen internationalen Abend an dem wir typisches und gewöhnungsbedürftiges Essen genießen konnten. Ich war erstaunt von dem Engagement das die Lehrer an den Tag brachten und umso erstaunter, dass sie von den wenigen Einnahmen (eine Stunde Einzelunterricht kosteten nur etwa $5) noch alle über gebliebenen Gelder in die bolivianische Bildung steckten. Wöchentlich kamen bolivianische Schüler um Englisch zu lernen. Der Unterricht in der normalen Schule war einfach nicht ausreichend um sich überhaupt mit Touristen unterhalten zu können. Oft wurde gar kein Englisch angeboten. Der zusätzliche Englischunterricht hilft den Schülern einen Job im Tourismus zu finden um so genügend Geld für die Familie zu verdienen.

Mein Anliegen ist es nun diesen Schülern das richtige Schulmaterial zur Verfügung zu stellen. Bisher teilen sich etwa 10 Schüler ein Lehrbuch. Ich würde mich sehr über eine kleine Spende freuen, die entweder über Facebook gemacht werden kann oder nach einem direkten Kontakt an katrin@katrinhill.com.

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