Inspirationen vom InspiCamp 2017

17 Gemeinsam lernen, brainstormen und sich austauschen war das Motto auf dem InspirationsCamp in Bonn. In entspannter Atmosphäre wurden fachliche Themen und unternehmerische Fragen genauso erörtert, wie sich neugierig auf neue Erfahrungen eingelassen.

In dieser Folge

  • Nehme ich dich mit in die 6 Sessions, die ich auf dem InspiCamp besucht habe
  • Teile ich mit dir meine Learnings aus meinem letzten Affiliate-Launch
  • Stelle ich dir inspirierende Persönlichkeiten mit ihren Themen und Tools vor

Wenn du auch Teil dieser fabelhaften Community sein möchtest und die inspirierende Atmosphäre sowie tolle Leute kennenlernen möchtest, komm im April 2018 zur InspiCon.

Alle Shownotes zu dieser Episode findest du unter www.katrinhill.com/17

In der Folge genannte Links

Nutze den Frühbucherpreis für die InspiCon im April 2018: www.katrinhill.com/inspicon
Inspirationen vom InspiCamp: https://www.facebook.com/KatrinHillcom/posts1502625293191162
Mit Shailia Stephens-Würsig zu deinem Herzensbusiness: http://www.shailiastephens.com/
Sonja Kreye hilft dir zu größerer Bekanntheit: https://business-celebrity.com/
Mit Tom Oberbichler zu deinem eigenen Buch: https://mission-bestseller.com/
Optimiere dein Zeitmanagement mit Jesta Phoenix: http://phoenix-business-coaching.de/
Entwickle Onlinekurse, die Werte schaffen mit Marit Alke: https://www.marit-alke.de/
Vernetze dich mit mir auf Facebook: www.facebook.com/KatrinHillcom/
Der Facebook-Minikurs für mehr Reichweite: www.katrinhill.com/reichweite

Gemeinsam lernen für mehr Online-Erfolg – das InspiCamp in Bonn

Heute nehme ich dich mit auf mein letztes Event und erzähle dir von meinen Erlebnissen auf dem InspirationsCamp in Bonn, das am vergangenen Wochenende in Bonn stattfand.

Das InspiCamp ist ein sogenanntes BarCamp oder eine Un-Konferenz. Dahinter verbirgt sich das Konzept einer Austauschplattform für Ideen, Themen und ein Netzwerktreffen. Eine bestimmte Anzahl an Menschen trifft sich und jeder Teilnehmer kann sein Thema oder einen Vortrag mitbringen, eine Frage stellen oder einen Workshop anbieten.

Diese Vielfalt an Themen wurde am Ankunftstag auf einer großen Pinnwand gesammelt und jeder Teilnehmer konnte entscheiden, zu welcher Veranstaltung er gehen wollte. Zur Verfügung standen uns sechs Räume und mehrere Zeitslots á 45 Minuten.

Meine Erkenntnisse und Learnings aus den von mir besuchten Sessions möchte ich gerne mit dir teilen.

Session 1: 1:1 VIP –Tage (Shailia Stephens-Würsig)

In dieser Session hat meine Masterkurs-Absolventin Shailia Stephens-Würsig ein Thema vorgestellt, mit dem ich mich selbst nicht so gut auskenne: 1:1-VIP-Tage.

Shailia hat vor allem von halben VIP-Tagen berichtet, die nach dem Muster aufgebaut sind 3x 45 Minuten zu arbeiten und dann jeweils 15 Minuten Pause zu machen. Einer der wichtigsten Gründe für solche VIP-Tage besteht laut Shailia darin, dass du in relativ kurzer Zeit ein bestimmtes Einkommen erzielen kannst. Dafür schreibst du die Abonnenten deiner E-Mail-Liste an und stellst dein Angebot vor. Mindestens genauso wichtig ist, dass du vorher Zeit und Inhalte für den Vertrauensaufbau investiert hast.

Wenn du dir zum Beispiel ein Umsatzziel von 5.000 Euro im Monat setzt und dein 3-Stunden-VIP-Coaching für 500 Euro verkaufst, brauchst du 10 Kunden, um dein Ziel zu erreichen. Um diese 10 Kunden zu gewinnen, musst du mindestens 20 Kennenlerngespräche führen, da erfahrungsgemäß höchstens 50% dieser Gespräche zu einem Verkauf führen.

Ich habe während dieser Session einmal reflektiert, wie ich mit diesem Thema umgehe. Auf meiner Webseite gibt es ein solches Angebot nicht. Ich biete es nur an, wenn ich gezielt darauf angesprochen werde. In meinen Kennenlerngesprächen habe ich häufig bereits gecoacht und viele Fragen beantwortet, da es mir immer sehr schwer gefallen ist, den Verkauf einzuleiten. Durch Shailias Vortrag bin ich zu dem Entschluss gekommen, dieses Angebot gar nicht mehr zu unterbreiten und fühle mich sehr wohl damit.

Interessanterweise kam ich zu dieser Entscheidung in einem Gespräch während der Mittagspause mit einer anderen Teilnehmerin. Das verdeutlicht bestens, dass die Atmosphäre des InspiCamps dazu einlädt, sich nicht nur in den Sessions mit unternehmerischen Fragen und Themen auseinanderzusetzen, sondern vor allem in dem entspannten Drumherum die Zeit für den persönlichen Austausch zu nutzen.

Session 2: Affiliate-Launch (Katrin Hill)

Diese zweite Session am Freitagabend habe ich selbst gehalten zu dem Thema Affiliate-Launches, um meine Erfahrungen zu teilen, ein fremdes Programm zu verkaufen.

Zuletzt habe ich den SOMBA-Kurs meines Coaches Sigrun gelauncht, der zudem auch nur auf Englisch gehalten wird. Für diesen sehr erfolgreichen Launch habe ich 1.000 Euro für Werbeanzeigen ausgegeben. Allerdings habe ich relativ spät mit der Werbung begonnen und die Interessenten über meinen Affiliate-Link in der Anzeige direkt zu Sigrun geleitet. Mit dem Nachteil, dass ich diese zum Teil kalten Kontakte nicht in meine eigene E-Mail-Liste aufgenommen habe.

Daraus habe ich gelernt:

  • Ich werde beim nächsten Mal früher mit der Anzeigenwerbung beginnen
  • Die Interessenten in meine eigene E-Mail-Liste aufnehmen
  • Sie danach in meine Reichweiten-Challenge schicken
  • Bei einem neuen externen Launch erst dann zu dem Affiliate-Partner verlinken

Was steckt hinter dieser Überlegung? Sigrun hat über diesen Launch ca. 7.000 neue E-Mail-Adressen eingesammelt, die weder sie noch ihre Arbeit kannten. Daher haben viele von ihnen dieses Mal auch nicht den Kurs gekauft, denn bei einer solch hohen Investition steht der Vertrauensaufbau wieder vor dem Verkauf.

Im Juni hatte ich SOMBA bereits ohne Werbeanzeigen das erste Mal gelauncht und ungefähr die Hälfte der Verkäufe vom Sommer erzielt. Als gute Strategie für beide Affiliate-Launches haben sich bewährt:

  • Kurze Erklär-Videos, in denen ich von meinen Erfahrungen mit Sigrun als Coach erzähle
  • Videos, in denen ich andere Teilnehmer interviewe
  • Eine Q & A Runde zum Programm, in denen ich sehr transparent war und meinen Werdegang geschildert habe
  • Eine Landingpage auf meiner eigenen Webseite, die das Programm vorstellt und Fragen beantwortet

Besonders die Landingpage hat sehr gut funktioniert und verkauft. Diese Erfahrung haben auch die anderen Affiliates gemacht im Gegensatz zu jenen, die keine Landingpage auf ihrer eigenen Webseite eingerichtet hatten.

Session 3: Automatisierung (Sonja Kreye)

Sonja Kreye hat in dieser Session ihren automatisierten Verkaufsfunnel vorgestellt. Da ich selbst an dem Thema Automatisierung und meinem eigenen Evergreen Funnel seit fast einem Jahr sitze, war ich ganz besonders gespannt, welche Tipps und Empfehlungen Sonja mitgebracht hatte.

Für alle, die von einem Passiven Einkommen träumen, sei hier der Hinweis erlaubt, dass dahinter viel Arbeit steckt. Ich bin davon überzeugt, dass vor dem automatischen Verkaufen über solche Evergreen Funnel erst einige erfolgreiche Launches kommen sollten, um den Prozess des Verkaufens und die notwendige Technik kennen zu lernen.

Dazu noch ein paar Zahlen:

In einem Launch haben wir oft eine Conversion-Rate zwischen 4 und 6 Prozent. Diese kommt auch aus der Live-Energie, die entsteht, wenn im Verkaufsprozess mal ein Video eingebaut wird oder aufeinanderfolgende Posts eine eigene Dynamik erzeugen. Bei einem Evergreen Funnel liegt die Rate bei 1 Prozent – das bedeutet, von 100 Interessenten kauft 1 Person.

Mein Rat daher: Erst einmal erfolgreich launchen lernen und sich dann um die Automatisierung kümmern.

Session 4: Mehr Fans (Katrin Hill)

Meine zweite Session stand unter Überschrift „Mehr Fans zu gewinnen“ und mein erster Ratschlag lautete:

Die Anzahl deiner Fans ist nicht das entscheidende Merkmal für deinen Erfolg!

Ich konzentriere mich viel mehr auf den Ausbau meiner E-Mail-Liste und habe dafür eine Customer Journey erstellt. Du kannst dir diesen Prozess gerne einmal genauer angucken: Meine gesamte Kommunikation mit Interessenten beginnt mit meiner 5-Tage-Challenge zum Thema Reichweite steigern.

Ob nun in der E-Mail-Signatur, im Facebook-Titelbild, auf meiner Webseite oder in einer privaten Nachricht zielt meine gesamte Kommunikation darauf ab, dieses Freebie anzubieten und den Verkaufsprozess einzuleiten:

  1. Ich lade die Leute in meine 5-Tage-Challenge ein
  2. Durch die Anmeldung erhalte ich ihre E-Mail-Adresse und füge sie meiner Liste zu
  3. Dazu passend schicke ich sie in meine Facebook-Gruppe, wo sie Fragen stellen können und sich mit anderen Teilnehmern austauschen. Meine Facebook-Gruppe wächst gerade schneller als meine Facebook-Seite.
  4. Aus der Facebook-Gruppe leite ich die Teilnehmer auf meine Facebook-Seite und baue weiter Vertrauen auf. Dafür ist Facebook meiner Ansicht die geeignete Plattform.
  5. Über die E-Mail-Liste verkaufe ich meine Produkte und Onlinekurse

Schau dir diesen Prozess genau an und wenn du noch keine Strategie entwickelt hast, hole das jetzt nach, indem du dir diese Fragen beantwortest:

  • Was will deine Zielgruppe?
  • Was ist ihr größtes Problem?
  • Welche Frage wird dir immer wieder in Gesprächen gestellt?
  • Welche Lösung bietest du an?
  • Wo holst du deinen potentiellen Kunden am besten ab?

Was ist deine Customer Journey, wie sieht deine Kommunikation aus?

Session 5: Gewohnheiten entwickeln (Tom Oberbichler)

Tom ist Experte für Selfpublishing und begleitet seine Kunden durch den kompletten Schreibprozess bis zum Druck und der Veröffentlichung.

Mitgebracht zum InspiCamp hatte er Strategien für das Online-Business, mit denen du deine Gewohnheiten verändern kannst.

Sein Beispiel war sein Jahresziel aus 2016, in dem er 1.000 km laufen wollte. Der Prozess bestand also in der Planung festzulegen:

  • Wieviel km muss ich täglich laufen?
  • Welche Uhrzeit passt für mich?
  • Welche Strecke ist geeignet?

Zu dem Prozess gehört aber auch, in regelmäßigen Abständen zu überprüfen, ob das Ziel oder die Gewohnheit noch zu uns und in unseren Alltag passt.

Eine Gewohnheit, die ich gerne ändern möchte, besteht darin, dass ich noch immer jeden Tag jede Frage persönlich beantworte. Da kommen oft bis zu 50 Fragen zusammen. Wir haben gemeinsam nach einer Lösung gesucht und eine vorgefertigte Antwort entworfen, die den Fragenden in meine Facebook-Gruppe schickt. Dort erhält er Unterstützung durch mein Team wie auch von den anderen Teilnehmern. Mich entlastet diese Lösung und ich weiß, der Fragende wird nicht allein gelassen und findet eine Antwort.

Ich habe von Tom noch einen Tipp übernommen: Er blockiert eineinhalb Jahre im Voraus mehrere Wochen in seinem Jahresplan, um freie Zeit für ein eigenes Projekt oder ein neues Thema zu haben.

Gewohnheiten haben wir alle – gute wie schlechte – einige wollen wir implementieren, andere loswerden. Wenn du weitere Tipps zu diesem spannenden Thema oder dem komplexen Bereich Zeitmanagement haben möchtest, schau auch gerne bei Jesta Phoenix vorbei, die bei dieser Session ebenfalls dabei war.

Session 6: Onlinekurse (Marit Alke)

In der letzten Session, die ich besucht habe, stellte Marit die Frage, ob man einen Onlinekurs überhaupt als Selbstlernkurs anbieten kann. Für mich als Kursanbieter ist es von großem Interesse, dass der gekaufte Kurs von den Teilnehmern auch durchgeführt wird und nicht in der Schublade verstaubt.

Es war daher ein gemeinsames Brainstorming zu den Überlegungen, wie man seine Teilnehmer motiviert, bis zum Kursende dabei zu bleiben:

  • Erinnerungs-Mails in Abständen verschicken
  • E-Mails mit Aufmunterung und zusätzlichen Tipps
  • Videos zur Motivation erstellen und posten
  • Individuelle Hilfe anbieten
  • Umfragen erstellen, um herauszufinden, warum und wo der Teilnehmer hängen bleibt

Jeder Anbieter von Online-Kursen hat seinen eigenen Weg und sein eigenes Tempo. Ich möchte oft meine Kurse nach ihrem Ende gleich wieder umstellen und optimieren. Es war daher auch in dieser Session ein schönes Austausch mit anderen Online-Unternehmern, um nicht nur auf den aktuellen Erfolg einer Person zu schauen, sondern sich auch den Weg dahin und die vielen verschiedenen Möglichkeiten, seine Ziele zu erreichen, bewusst zu machen.

Aus dieser tollen Erfahrung heraus möchte ich dich einladen, bei der geplanten InspiCon vom 20. und 21. April 2018 dabei zu sein. Diese Veranstaltung wird größer sein als das InspiCamp und neben den Sessions zu verschiedenen Themen sind mehrere Speaker eingeladen – ich bin eine davon.

Wenn du dabei sein möchtest, kannst du dir über meinen Affiliate-Link www.katrinhill.com/inspicon noch bis zum 23.10.2017 den Frühbucherrabatt sichern.

Ich würde mich sehr freuen, dich auf dieser für den deutschsprachigen Raum einmaligen Konferenz zu treffen.

email

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

CommentLuv badge